Kurzportraits der Trainer

Christian Kettl

Christia

n Kettl ist gebürtiger Erlanger und hat soeben sein Studium zum Dipl. Sportwissenschaftler erfolgreich abgeschlossen.

Trotz der Nähe zur Fränkischen Schweiz konnte er erst mit 23 Jahren für den Klettersport begeistert werden. Seit seinem ersten Felskontakt ist er allerdings fasziniert von der Dynamik und Vielfältigkeit dieses Sports und besonders das Sportklettern hat ihn in seinen Bann gezogen. Den Jugendlichen möchte er den Spaß am leistungsorientierten Klettern und dem damit verbundenen und nötigen Training vermitteln. Dies ist sowohl für das Wettkampfklettern, als auch für das erfolgreiche Bewältigen schwerer Routen beim Felsklettern notwendig. Zudem möchte er den Gruppenmitgliedern die Grundzüge einer systematischen Trainingsplanung vermitteln, welche eine eigenständige Trainingsplanung ermöglichen und fördern sollen.

Christian hat bereits eine Ausbildung zum Jugendleiter beim DAV gemacht und wird im Sommer 2010 die Ausbildung zum Trainer C-Wettkampfklettern abschließen.

Milena Krämer milena-kraemer

Mit ca. 10 Jahren begann Milena mit dem Klettern. Anfangs in einer der Kindergruppen in Erlangen, dann ging es über den Franken- und Bayernkader bis zum Nationalkader. In dieser Zeit hat Milena einiges an Klettertechnik und Taktik sowie Erfahrungen im Wettkampf- und Trainingsbereich sammeln können. Nach einigen intensiven Wettkampfjahren stieg Milena quasi komplett aus dem Wettkampfgeschehen aus und konzentrierte sich mehr und mehr auf das ihr immer wichtiger werdende Klettern und Bouldern am Fels. Besonders gefällt ihr am Klettern die Bewegungsvielfalt, das Lösen von Problemen in schweren Touren, das über sich selbst Hinauswachsen sowie die Nähe zur Natur, das nette Beisammensein  und damit oft verbunden das Reisen, denn überall auf der Welt ist der Fels und die Kletterei verschieden.

Da Milena aus ihrer Zeit beim Wettkampfklettern sehr viel für ihr persönliches Kletterkönnen mitnehmen konnte, möchte sie versuchen, den Kindern und Jugendlichen dies weiter zu  geben. Wichtig ist ihr, dass jeder den für sich besten Zugang zum Klettern finden kann und, dass die Kinder und Jugendlichen lange etwas von dem Spaß und der Lebensqualität, die das Klettern einem gibt haben.

Monika Dransfeld

Monika Dransfeld Ich bin mit 15 Jahren in einer DAV Jugendgruppe in Duisburg zum Klettern gekommen und seitdem kaum von der Wand zu bekommen. Nach einiger Zeit hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich bin ein paar Wettkämpfe geklettert und habe immer mehr die Herausforderung am Fels gesucht. Zum Masterstudium bin ich dann felsennäher nach Franken gezogen. Was mir am Klettern gefällt ist, dass man sich auf immer neue Bewegungen einlassen muss und es so viele Komponenten gibt die dazu beitragen, ob man eine Route schafft oder nicht. Ich habe das Gefühl immer etwas neues dazu zu lernen und dass mir die Herausforderungen nie ausgehen. Auch das Reisen, der Umgang unter den Kletterern und der gemütliche Teil beim Klettern gehören für mich einfach dazu. Ich möchte den Jugendlichen genau das auch mitgeben, dass es unglaublich viel Spaß machen kann sich anzustrengen, jede Kletterei eine neue Herausforderung darstellt und man in allen Bereichen Verbesserungsmöglichkeiten hat, dass das Klettern andererseits aber mehr ist als nur Leistung. Wenn ich nicht klettere mache ich gerade die Ausbildung zur Psychotherapeutin. (Monika Dransfeld, April 2015)

Helena Bezold Helena Bezold

Die Faszination zum Klettern hat mich schon seit ich denken kann gepackt. Den Kopf frei bekommen und immer neue Herausforderungen und Bewegungsprobleme lösen zu müssen und nicht zum Beispiel eine Bahn nach der anderen zu ziehen. Von Jugendgruppen in unserer Sektion kam ich dazu in Erlangen in die Wettkampfgruppe zu gehen und auf zahlreichen Lead- wie auch Boulderwettkämpfen zu starten. Diese Wettkampferfahrungen möchte ich den Teilnehmern unserer Leistungstrainingsgruppen weitergeben und sie bei Wettkämpfen so gut wie möglich unterstützen. Zum Glück habe ich neben meinem Studium noch genug Zeit draußen, oder drinnen zu klettern.

Lucie Plankensteiner

Ich bin Lucie Plankensteiner in Erlangen aufgewachsen und durch eine Jugendgruppe des DAVs als Kind zum Klettern gekommen. Seitdem hat mich die Leidenschaft zum Klettern gepackt, jedoch hat sich sich der Fokus vom früheren aktiven Wettkampfklettern nun auf das Sportklettern in der Fränkischen, sowie auch mal alpinere Mehrseillängen-Abenteuer verschoben.
Momentan bin ich in Erlangen am Studieren. In meiner Freizeit bin ich viel am Klettern & Bouldern und kann mir aber auch die Zeit nehmen, öfter in die Fränkische raus zu fahren.

Der perfekte Klettertag für mich beginnt entspannt mit einem Kaffee mit ganz viel Milchschaum - erst dann wird geklettert - und klingt gemütlich am Lagerfeuer aus.
Auch die Urlaubsziele werden nach den besten Klettergebieten in Europa gewählt - es gibt nichts besseres als einen Kletter-Road-Trip in den Süden! :)
Als Trainerin möchte ich daher vor allem die Freude am Klettern weitergeben, aber auch meine Wettkampferfahrung und Klettertechnik, die ich in den letzten 10 Jahren gesammelt habe mit den Jugendlichen teilen.