Informationen und Berichte aus dem Ehrenamt

Hier erfahren Sie unsere aktuellen "Stellenangebote", was einem das Ehrenamt bringt und warum wir als Verein auf Sie als Ehrenamtliche angewiesen sind.

 

Aktiv im Alpenverein – Warum?

Viele Menschen bringen sich jedes Jahr wieder tatkräftig in unser Sektionsleben ein, sei es als Vorstand, als Leiter*in einer Gruppe, als Hallenwart, als Jugend- oder Fachübungsleiter*in, als Helfer*in bei der Rädli, als Beauftragte für Geburtstagsgrüße, als Korrekturleser*in oder oder oder. Nur durch ihre Unterstützung und die Zeit, die sie für den Alpenverein aufbringen, kann unser Sektionsleben so bunt sein, wie es momentan ist. Ein ganz herzliches Dankeschön für euer Engagement!
Wir haben uns nun gefragt, warum sich all diese Menschen in unserer Alpenvereinssektion engagieren. Auf dieser Seite wollen einige auf diese Frage eine Antwort geben.

 

Jürgen Woellert: Leiter der Skitourengruppe

Seit Ende der 90er Jahre bin ich Mitglied in der Sektion Erlangen. Damals sind wir mit der Familie auf Hüttentouren unterwegs gewesen, später kamen Aktivitäten mit dem Mountainbike hinzu - dank Detlef, der mich auf ein paar seiner grandiosen Alpentouren mitgenommen hat.
Meine erste Skitour bin ich gegen Ende meines Studiums mit der Uni Erlangen gegangen. Über die Jahre hinweg habe ich pro Saison ein bis zwei Touren bestritten, musste mir dafür aber jeweils einen Partner oder eine Gruppe suchen. Mit der Skitourengruppe gibt es nun seit ein paar Jahren die Möglichkeit, Leute zu treffen, die sich speziell dieser alpinen Sportart widmen. Meine Tourenaktivitäten sind seitdem deutlich angestiegen!
Nun wollte ich in der Gruppe nicht mehr nur mitlaufen und von den Aktivitäten der anderen Mitglieder profitieren, sondern wollte mich selbst aktiv einbringen. Letztendlich aber sind die neuen Freundschaften, die sich in den Jahren aus der Gruppe gebildet haben, ausschlaggebend dafür, dass das Engagement in der Sektion als Gruppenleiter Spaß macht.

Detlev Schagen: Beirat Kletterzentrum

Ich bin 53 Jahre alt und seit 2015 als Beirat für das DAV Kletterzentrum zuständig. Viele werden mich vielleicht noch als Kletterzentrumsreferent kennen, der ich von 2012 bis 2015 im Vorstand des Vereins war.
Ich klettere nun schon seit über 30 Jahren und bin ein bisschen stolz, damals noch die Pionierzeit des Sportkletterns miterlebt zu haben. Es war eine etwas archaische Zeit, in der das Klettern viel mit Lebensphilosophie und Abenteuertum zu tun hatte. Eine intensive Zeit mit viel Spirit. Ich trat 1991 der Sektion Erlangen bei, weil sich dort damals schon eine gute Kletterszene gebildet hatte, in der man schnell Gleichgesinnte traf und sich immer jemand fand, mit dem man rausfahren konnte. Zudem gab es den legendären Boulderkeller in Bruck - damals die beste Trainingsgelegenheit weit und breit.
In all den Jahren konnte ich die Entwicklung des Klettersports bis heute gut verfolgen. Vor allem der Bau unserer Boulderhalle 1998 und des Turms 2008 haben mich fasziniert, waren doch beide ihrer Zeit voraus. Diese künstlichen Kletteranlagen boten eine tolle Trainingsmöglichkeit, ohne die langen Autofahrten in die Fränkische in Kauf nehmen zu müssen. Nach meiner Heirat und dem Bau unseres Hauses sowie beruflichen Veränderungen wurde die Zeit, die ich fürs Klettern hatte, natürlich weniger. Der DAV mit dem Kletterzentrum bot die ideale Möglichkeit, noch "am Ball" bleiben zu können.
Den damaligen Referenten kannte ich schon lange Jahre, sodass ich nach seinem Rücktritt 2012 dann die Position des Kletterzentrumsreferenten übernommen habe. Ich hatte einfach Lust, hier Verantwortung zu übernehmen und zu einem Team zu gehören, das das Kletterzentrum am Laufen hält und den Betrieb gewährleistet. Das war eine sehr interessante Zeit, die mich sehr geprägt hat. Zusammen mit Claudia und unseren Hallenwarten habe ich in dieser Zeit die Geschicke des Kletterzentrums etwas gelenkt und konnte doch das eine oder andere Problem, das auftauchte, lösen. Ich bekam die aktuellen Entwicklungen, die das Klettern an künstlichen Kletteranlagen betrafen, immer zeitnah mit - nicht zuletzt durch die gute Arbeit des Bundesverbandes.
2015 habe ich das Vorstandszepter weitergegeben und bin nun als Beirat für das Kletterzentrum tätig. Auch meine Tätigkeit als Beirat im Verein ist vielseitig und immer spannend. Als einer der größten Vereine in Erlangen funktioniert der DAV fast wie ein mittelständisches Unternehmen und ist auf Menschen angewiesen, die sich engagieren. Ohne sie könnte ein Verein ja nicht funktionieren.
Ich freue mich auch deshalb auf unser neues Vereinszentrum mit Kletterhalle. Da wird es viele Möglichkeiten geben, sich über das normale Maß der Mitgliedschaft hinaus zu engagieren und interessante Einblicke in die Welt des Klettersports zu bekommen. Probiert es aus! Es lohnt sich!

Imke Wiedemann: Leiterin der Mountainbikegruppe

Nachdem sich meine sportlichen Aktivitäten zunächst hauptsächlich innen abgespielt hatten, entdeckte ich im Mountainbiken in den frühen 90ern eine willkommene Abwechslung. Damals waren wir hauptsächlich am Rathsberg und Hetzleser Berg unterwegs, irgendwann auch mal am Gardasee und im Vinschgau - alles noch mit komplett ungefederten Rädern.
Den Erlanger Alpenverein lernte ich erst einige Jahre später über die Klettergruppe kennen, bei der ich einiges an Klettererfahrung sammeln konnte und mit der ich immer noch gerne unterwegs bin. Ein Mitglied aus der Klettergruppe war zufälligerweise auch Leiterin der Mountainbikegruppe. So dauerte es nicht lange bis ich dort mal vorbeischaute. Ich stellte fest, dass die Gruppe gut auf den "richtigen" Trails unterwegs war und so bin ich wiedergekommen. Mir haben besonders gut die längeren Touren hier in der Umgebund und natürlich die "Transalps" gefallen.
Viele Jahre und Touren später wurde mir die Frage gestellt, ob ich die Gruppe übernehmen möchte. Aus Zeitgründen hatte ich meine diversen sportlichen Aktivitäten schon etwas konzentrieren müssen, aber Mountainbiken stand nun mit an oberster Stelle. Die Kinder waren aus dem Allergröbsten raus, mir wurde versichert, dass es nicht allzu viel Arbeit sei, Tourenplanung machte mir auch Spaß und ich war so oft wie möglich bei unseren Touren dabei - also habe ich zugestimmt. Das Angebot der Sektion von Kletter- bis Familiengruppe, die Kurse und das Kletterzentrum nutzen ich und meine Familie schon lange, sodass ich mich hier gerne etwas mehr einbringen wollte. Ich habe es nicht bereut! Die Möglichkeit, beim DAV eine Fachübungsleiterausbildung MTB zu machen fand ich auch spannend.
Sehr dankbar bin ich für eine aktive Basis in der Gruppe, die sich immer wieder mit der Ausarbeitung und Durchführung von Touren, bei der Organisation während der Ausfahrten und auch mit neuen Ideen einbringt. So konnte ich mich hier gewissermaßen in ein gemachtes Nest setzen. Was mir Sorge bereitet sind die zunehmenden Einschränkungen für Mountainbiker gerade im lokalen Raum. Ein großer Vorteil des Mountainbikens ist für mich, dass man auch vor der Haustür schöne, vielfältige Touren machen kann. Der Erhalt dieser Möglichkeiten ist mir nicht nur als Gruppenleiterin ein Anliegen.
Weitere tolle Tourenmöglichkeiten ergeben sich, wenn man mit der Bahn in die Fränkische fährt und das großzügige Wanderwegenetz nutzen kann. Rücksicht auf die Natur, Wanderer und andere Wegenutzer ist mir und uns daher sehr wichtig.
Auf alle Fälle freue ich mich jedes Mal, bekannte und neue Gesichter auf unseren Ausfahrten zu sehen und gemeinsam mit ihnen auf den Trails unterwegs zu sein!

Werner Frembs: Schatzmeister

Seit 56 Jahren lebe ich als "waschechter" Erlanger in unserer schönen Stadt. Dem Alpenverein gehöre ich seit 10 Jahren an. Allerdings bin ich kein Kletterer, sondern liebe es, die Bergwelt als Wanderer mit meiner Lebenspartnerin zu genießen.
Beruflich bin ich als Volkswirt ein Zahlenmensch und arbeite als Geschäftsstellenleiter bei der Sparkasse Erlangen. Neben dem DAV engagiere ich mich noch ehrenamtlich bei der Caritas und pflege mein Hobby, die Filmerei, im Videoclub Erlangen. 
Ich freue mich, am neuen Vereins- und Kletterzentrum mitarbeiten zu dürfen und bedanke mich noch einmal für euer Vertrauen, mich als Schatzmeister gewählt zu haben.
Warum Schatzmeister beim DAV Erlangen? Naja, ganz einfach. Unser Vorstand Kai hat mich gefragt und es ist mein Fachgebiet. Das alleine reicht natürlich nicht aus. Meine Motivation, mich in unserer Sektion zu engagieren, ist mein Wunsch, einen kleinen Beitrag zur Erhaltung unserer Natur zu leisten. Der DAV an sich trägt viel zum Umweltschutz bei und die vielen Mitglieder unserer Sektion auch. Darum habe ich "ja" gesagt.
In den kommenden Monaten versuche ich, die verschiedenen Gruppen einmal zu besuchen, um viele Mitglieder der Sektion kennenzulernen, über die solide finanzielle Situation der Sektion zu informieren und natürlich auch, um für Mitgliederdarlehen für das neue Vereins- und Kletterzentrum zu werben.
Wir sehen uns - im Verein oder in den Bergen!

David Münch: Trainer C Sportklettern

Ich bin 37 Jahre alt, gebürtiger Oberpfälzer, verheiratet, mag die Natur, knackiges Studentenfutter und Buchstabensuppe ohne Umlaute vom Primus-Kocher. 1999 wurde ich von den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten und natürlich der Nähe zur Fränkischen Schweiz überzeugt, nach Erlangen zu kommen.
Derzeit arbeite ich als Elektoringenieur bei Siemens im Bereich Motion Control. In meiner Freizeit bin ich bei verschiedenen Sportangeboten in Stadt, Region und Ausland anzutreffen. Die 13-jährige passive Mitgliedschaft im DAV Erlangen wurde vor drei Jahren schließlich aktiviert, sodass ich nun gerne als Trainer-C-Sportklettern Indoor- und Outdoor-Kletterkurse und Kletterfahrten anbiete und selbst gerne zum Kletter- und Bouldertraining am Start bin.
Gerne möchte ich sowohl Kletterneueinsteiger als auch erfahrene Sportler mit neuen Herausforderungen begeistern und ihnen die Möglichkeit bieten, ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln. Es motiviert mich, wenn vielfältige Ideen und Knowhow der Sportlergruppe zusammenfinden und beim Teamworken so manche Grenze geknackt wird, die vorher für den einen oder die andere noch nicht überwindbar schien. Der gegenseitige Erfahrungsaustauch und das gemeinsame Lernen sind spannend und bereichernd. Außerdem freut es mich, immer wieder ehemalige Kursteilnehmer am Kletterturm oder am Felsen zu treffen und zu sehen, welche Fortschritte sie gemacht haben.
Eines meiner weiteren Anliegen ist es, Kindern und Erwachsenen mit Fluchterfahrung Kletterkurse anzubieten, damit sie sich ausprobieren, neue positive Erfahrungen sammeln und ihr Selbstbewusstsein weiterentwickeln können. Die „Sprache des Sports“ erfordert kaum Deutschkenntnisse und lädt zum Mitmachen und zur Gemeinschaft ein, zu der ich gerne beitrage.
Das „Klettervirus“ springt auch immer mal wieder über zu anderen Vereinen und Gruppen in Erlangen. So gebe ich z. B. Kletter-Workshops für den CVJM Erlangen oder Jugendgruppen im Umland.
Natürlich darf aber auch der Spaß an anderen Indoor- und Outdoor-Aktivitäten nicht fehlen! Neben der Kletterei interessiere ich mich für Ski- und Trekkingtouren, Triathlon und Fitnesssport. So hatte das letzte Jahr für mich persönlich bereits einige Reisehighlights mit anderen Kletterern und Bergsteigern zu bieten. Mit der Sportklettergruppe habe ich das malerische Kalymnos (Griechenland) horizontal und vertikal erkundet, danach ging es mit der Bergsteigergruppe zum Sportklettern nach El Chorro (Spanien).
Motivierend ist für mich auch das große Weiterbildungsprogramm des DAV Bundesverbands. Aktuell blicke ich gespannt auf eine Herausforderung für 2017: Die Weiterbildung zum Trainer-B-Alpinklettern.
An dieser Stelle ein großes „Danke“ für die vielfältigen Möglichkeiten, die der DAV bietet. Bleibt in Bewegung und nutzt das Angebot!

Katharina Lenfert: Jugendleiterin

Seitdem ich acht Jahre alt bin, klettere ich beim DAV Erlangen in verschiedenen Gruppen. Während dieser Zeit hatte ich viele verschiedene Jugendleiter und Trainer, die mir viel beigebracht haben. Lange Zeit bin ich auch aktiv auf Wettkämpfen gestartet.
Nachdem ich letztes Jahr beschlossen habe, mit dem aktiven Wettkampfklettern aufzuhören, wollte ich gerne meine dort gesammelte Erfahrung an andere weitergeben. Die beste Möglichkeit dazu sah ich in der Leitung von Jugendgruppen und der damit zusammenhängenden Ausbildung zum Jugendleiter. Ab Oktober bot sich dann die Möglichkeit, einmal in der Woche zusammen mit Vera eine Jugendgruppe mit Kindern zwischen sechs und acht Jahren zu leiten. Es macht mir sehr viel Spaß, den Kleinen die Freude am Klettern zu vermitteln.
Diesen Sommer werde ich dann die Grundausbildung Sportklettern absolvieren, um den theoretischen Hintergrund zum Leiten von Gruppen zu erlernen und dieses verantwortlich und sicher durchführen zu können.

Yannic Stolz: Jugendleiter

Ich heiße Yannic, bin 27 Jahre alt und habe das Klettern während meiner Studienzeit gelernt. Nach dem Studium habe ich meinen Lebensmittelpunkt nach Mittelfranken verlegt, um regelmäßig in der Fränkischen Schweiz klettern zu können.
Das ist nun sechs Jahre her und ich bin nach wie vor vom Klettern begeistert. Während meiner Zeit als Kletterer habe ich viel gelernt, bin an neuen Herausforderungen gewachsen und habe viele neue Freunde gefunden.
Als Jugendleiter engagiere ich mich aus mehreren Gründen. Einerseits möchte ich daran mitwirken, jungen Menschen einen guten und sicheren Start in ihre individuelle Kletterkarriere zu geben. Andererseits stellt mich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor neue Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle und die mich in meiner persönlichen Entwicklung weiterbringen. Außerdem gibt einem das DAV Ausbildungsprogramm die Möglichkeit, neue Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlernen und diese in die Jugendgruppen einzubringen.
Vor allem aber macht mir die Arbeit als Jugendleiter unheimlich viel Spaß! Ich bin froh, dass ich zwei tolle Gruppen betreuen darf und freue mich schon auf die vielen Stunden im neuen Jahr.

Du hast Lust bekommen, selbst aktiv zu werden?

Dann melde dich doch gleich bei unserer Ehrenamtsbeauftragten Monika Grundner!

E-Mail: grundner@alpenverein-erlangen.de
Telefon: (0 91 31) 9 23 18 40

 
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