Informationen und Berichte aus dem Ehrenamt

Hier erfahren Sie unsere aktuellen "Stellenangebote", was einem das Ehrenamt bringt und warum wir als Verein auf Sie als Ehrenamtliche angewiesen sind.

 

Spaß und Freude machts auch

Gudrun Knobloch berichtet von Ihrer Arbeit in der Öffentlichkeitsarbeit:

 

Vor über 10 Jahre sagte Lilli Bezold bei einer Kartenausleihe in der Geschäftsstelle zu mir „Du könntest auch mal was für den Verein tun“.
Erster Gedanke: „Hä, was soll denn das?“ Dann klickert es bei mir und ich weiß, Lilli hat recht. Kein Verein kann ohne die Unterstützung durch „Ehrenamtliche“ all seinen vielen Aufgaben nachkommen. Und für alle Aufgaben zu bezahlen, würde wohl jeden Verein finanziell stark überfordern.
Zum Ende meines Berufslebens habe ich meine Mithilfe angeboten. Schön, dass es eine Aufgabe in der Öffentlichkeitsarbeit ist – da kann ich Wissen aus meinem Berufsleben einbringen.

Was tue ich so in der Sektion?
Mitarbeit im Redaktionskreis bei der Erstellung unserer Sektionsmitteilungen erlangenalpin. Zweimal im Jahr heißt es die Artikel Korrektur lesen, eventuell redaktionell möglichst feinfühlig eingreifen. Dann die Bildauswahl – da sind wir auf unsere Mitglieder angewiesen, die uns möglichst viele attraktive Bilder von ihren bergsportlichen Aktivitäten schicken. Daraus die besten auszuwählen ist manchmal nicht einfach, macht aber immer wieder Spaß. Ein weiterer Schritt ist die Prüfung des gestalteten Heftes vor dem Druck: Besonders reizvoll, als erste das fast fertige Produkt in der Hand zu halten. Wenn das Heft gedruckt und an die Mitglieder verteilt oder verschickt ist, beliefere ich Sportgeschäfte und einige städtische Stellen mit unseren Sektionsmitteilungen zur Verteilung an Interessenten. Bis das nächste Heft kommt, nach dem oft schon Wochen zuvor gefragt wird.Meine kreative Seite kommt auch bei der Erstellung von Infomaterial zum Einsatz. Dabei geht es um die inhaltliche Erstellung (auf der Grundlage vieler Informationen aus der Sektion) und oft um einen gestalterischen Rohentwurf. So z. B. beim Flyer über die Erlanger Hütte, bei unseren Ausstellungstafeln, einem Flyer zur Einweihung des Kletterturms oder jetzt der Außenboulderanlage ...
Die Organisation und Betreuung des Sektionsstandes bei verschiedenen Veranstaltungen – z. B. Sportfest an den Regnitzwiesen oder Fernwehfestival gehört zu meinen Aufgaben. Solche Veranstaltungen kann man nicht allein „stemmen“. So geht es also weit im Vorfeld darum, Helfer für den Auf- und Abbau und vor allem kompetente Betreuung für unseren Stand zu organisieren. Das ist nicht immer einfach. Dank der Unterstützung aus verschiedenen Gruppen (vor allem von „meinen“ Querbeetlern), aus der Vorstandschaft und von den Beiräten gelingt es doch immer wieder. Und es macht Spaß gemeinsam die Sektion zu vertreten – vor allem, wenn viele Interessenten kommen.
Pressemitteilungen zu wichtigen „allgemeinen“ Sektionsereignissen zu schreiben und an die regionale Presse zu leiten ist besonders befriedigend, wenn diese auch abgedruckt werden – was häufig der Fall ist. (Um die sportlichen Themen kümmert sich Stefan Linke.)

Bei Sonderaufgaben sind viele Talente gefordert:
Der Aushangkasten an der G-Stelle ist marode, zum Glück gibt es bei Querbeet einen Holzwerker, der den Kasten renoviert. Den mehrfachen Wetterschutzanstrich übernehme ich. Aber das Edelweiß ist sehr verblichen – die Auffrischung fordert viel Zeit und Gefühl. Jetzt strahlt es wieder in neuem Glanz – SCHÖN !!
Der Hauptverein benötigt Bilder für verschiedene Zwecke – die Auswahl liegt bei mir, die Verwendbarkeit ist abzuklären ...
Einen Artikel über ein hochbetagtes Mitglied schreiben mit einem Foto vom Geburtstag; das 7500. Mitglied mit Familie und Vorstand bei einer kleinen Willkommensfeier fotografieren oder die fast vollzählig versammelten Leiter unserer Wandergruppe, die vor 50 Jahren gegründet wurde …
Meine Mitwirkung in der Öffentlichkeitsarbeit unserer Sektion umfasst also ein vielfältiges Aufgabengebiet, da ist immer wieder Flexibilität gefordert. Wenn dann alles geklappt hat, kann ich mich befriedigt zurücklehnen – oder die nächste Aufgabe angehen.

August 2013, Gudrun Knobloch


 
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