Rückblick 2017 / Ausblick 2017 /Radtourentipp

Anstehende und notwendige Arbeiten am Falkenberghaus

 

Wie jedes Jahr gibt es genug zu tun am und im Falkenberghaus. Hier die anstehenden Arbeiten zur Verschönerung und zum Erhalt: Es ist geplant noch in diesem Jahr die Küche und die Waschräume mit frischer Farbe zu versehen. Dazu benötigen wir noch tatkräftige Unterstützung. Auf dem Areal des Falkenberghauses befinden sich mehrere Gebäude. In einem Gebäude ist die Werkstatt und in einem gesonderten Raum sind die Gartengeräte untergebracht. Hier muss unbedingt Ordnung geschaffen werden. Vieles ist zu entsorgen. Ebenfalls bedarf der ehemalige Schießstand und die sogenannte „Frankenlandhalle“ einer Säuberungsaktion. Von den Naturfreunden gibt es auf dem Areal noch einige Hinterlassenschaften wie Bauschutt, der zu entsorgen wäre. Hilfreich wären Mitglieder mit einem Fahrzeug plus Anhänger. Ferner suchen wir jemand aus euren Reihen, der sich mit Maurerarbeiten (z. B. Verputzarbeiten) auskennt.

Und einen wichtigen Termin möchte ich Euch hier noch mitteilen. Die Arbeiten zum Saisonabschluss finden am 10./11.11.17 statt.

Wer helfen möchte, melde sich bitte beim Hüttenreferenten Udo Helms, Tel. 01 72 83 20 87 1.

Leider mussten wir uns um einen neuen Hausmeister für das Falkenberghaus kümmern. Bisher haben Carolin und Stefan Hofmann diese Aufgabe wahrgenommen, aber aus persönlichen Gründen konnten sie diese Tätigkeit nicht weiter fortführen. Wir sagen an dieser Stelle ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz am Falkenberghaus. Es ist uns gelungen Nachfolger zu finden, die als Hausmeister fungieren. Das Ehepaar Annegret und Heiko Werner aus Raitenberg, in der Nähe von Rupprechtstegen wird sich künftig um unser Falkenberghaus kümmern. Bisher kann ich nur Positives von den Eheleuten Werner berichten und wir hoffen, dass sie uns längere Zeit als Hausmeister erhalten bleiben.

Heißer Tipp:

Radltour um das Falkenberghaus

Wenn ihr mal am Falkenberghaus seid, dann könnt ihr von dort auch eine schöne Radtour unternehmen. Diese möchte ich euch hier kurz beschreiben.

Falkenberghaus – Hartenstein – Güntersthal – Lungsdorf – Rupprechtstegen – Raitenberg – Siglitzhof – Kreppling – Wallsdorf – Menschhof – Illafeld – Henneberg – Eichenstruth – Viehofen – Münzinghofer Gräberfeld – Velden – Günterstal – Hartenstein – Falkenberghaus

Charakteristik der Strecke: ca. 40 km, enge Täler, viel Wald, schöne Ausblicke, etwas größere Steigungen

Vom Parkplatz des Falkenberghauses geht es den Fahrweg hinunter, dann gleich links aufwärts zur Straße. Dort rechts, es geht mäßig aufwärts, bis zum Abzweig links nach Hartenstein. Es lohnt sich, die Burg Hartenstein zu besuchen. Sie wurde um das Jahr 1250 erbaut. Hartenstein bildete mit der Festung Rothenberg zwei Enklaven im Gebiet der Reichsstadt Nürnberg. Von den ursprünglichen Gebäuden ist nur die ehemalige Kaserne mit Anbauten, das Torhaus, das Brunnenhäuschen und eine kleine Kemenate erhalten geblieben.

Ihr fahrt weiter durch den Ort nach Güntersthal. Unten an der Straße links auf Lungsdorf zu und weiter nach Rupprechtstegen. Im Ort rechts hoch in Richtung Hermersdorf. Nach etwa 700 m ebnet sich die Straße. Ihr kommt nach Raitenberg. Fahrt links ab zum Siglitzhof. Hier erwartet euch im Hohensteiner Hof, auch „Windbeutel Cafe“, eine schmackhafte Spezialität – Riesenwindbeutel mit Vanilleeis, heißen Sauerkirschen und Sahne oder andere zahlreiche Variationen. Nun gestärkt fahrt ihr weiter durch Kreppling nach Wallsdorf. Von Wallsdorf wieder aufwärts nach Menschhof Richtung Hormersdorf.

Etwa 400 m vor dem Ort kreuzt der Main-Donau-Wanderweg. Hier fahrt ihr rechts (Wegweiser Illafeld). Es geht mäßig aufwärts, bei der Wegteilung steht ein alter Nürnberger Grenzstein, der heute noch  die Landkreisgrenze bildet. Hier beginnt die Teerstraße, die euch nach Illafeld bringt. Im Ort rechts abbiegen, durch Henneberg hindurch zur Straße Raitenberg-Eichenstruth, der ihr links folgt. Gleich an der Ortstafel von Eichenstruth führt rechts das Sträßchen nach Viehofen. Im Dorf rechts abwärts und auf der Straße Plech–Velden weiter abwärts mit einmaliger Aussicht auf die Kuppellandschaft unserer Alb.

Vor dem Wäldchen mit der Naturschutztafel rechts auf den Wald zu. Nach dem Waldstreifen gabeln sich die Fahrwege. Ihr radelt auf wassergebundenem Weg aufwärts. Bei der Gabelung auf dem Hauptweg bleiben, leicht links fahren und auf ebenem Forstweg weiter. Ihr steht vor dem frühgeschichtlichen Gräberfeld bei Münzinghof. In der Nähe befindet sich auch die Geishöhle. Bedeutung erlangte die Höhle durch prähistorische Lesefunde aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und Urnenfelderzeit, sowie der Hallstatt- und Latènezeit, ebenso wurden Funde aus der Neuzeit geborgen. Sie bestanden aus menschlichen Skelettresten und großen Mengen von zerscherbter Keramik. Weshalb die Geishöhle zu den früheren Zeiten begangen wurde, ist nicht bekannt; als Wohnhöhle war sie kaum geeignet. Möglicherweise gehörte sie zu einer vorgeschichtlichen Siedlung und wurde als Wasserstelle und als Vorratsraum oder als Kultraum genutzt.

Jetzt geht es links ab, stetig abwärts auf schönem Forstfahrweg und über die Felder zur Straße Viehofen-Velden, der ihr rechts nach Velden folgt.

Weiter nach Güntersthal, hier links aufwärts nach Hartenstein und zurück zum Falkenberghaus.

Die Tour ist in kürze auf alpenvereinaktiv.com mit weiteren Informationen und Kartenmaterial zu finden. Für unterwegs auch als App verfügbar!

Euer Hüttenrefent Falkenberghaus

Udo Helms

 
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