Vier Erlanger*innen starteten bei der Süddeutschen Meisterschaft Lead am 18. Oktober in Reutlingen.
Mit Paula Karrasch und Julius Schminke hatten sich zwei noch jugendliche Athlet*innen für diese Erwachsenen-Wettkämpfe qualifiziert. Mit ihnen reisten Kurt Hammer und Maren Urner für den DAV Erlangen in einer munteren Fahrgemeinschaft an.
Am besten schnitt Kurt ab, der sich den 10. Platz erkämpfte, was in der bayerischen Wertung sogar für Platz 7 reichte! Damit hat er sich für die Deutsche Lead-Meisterschaft qualifiziert, die am 31.10. und 1.11. in Darmstadt über die Bühne geht.
Maren holte sich Platz 20 (bayerische Wertung Platz 10) – obwohl sie verletzungsbedingt längere Zeit aus dem Rennen und zudem auch noch erkältungsmäßig angeschlagen war. „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Die Routen waren sehr schön geschraubt und es hat Spaß gemacht, sie zu klettern.“
Zuletzt startete Maren bei den Norddeutschen Meisterschaften Lead 2024 und 2025, da sie zu diesem Zeitpunkt in Oldenburg lebte. Nun ist sie nach Erlangen umgezogen und konnte nach einem Knöchelbruch im Februar jetzt endlich wieder loslegen – und zwar im Süddeutschen Raum für den DAV Erlangen!
Die beiden Erlanger „Youngsters“ können ebenfalls zufrieden sein mit ihrer Leistung: Julius erreichte die Plätze 16 (Bayern) und 27 (Süddeutschland).
Zwei Wettkämpfe an einem Wochenende
Paula, die in dieser Saison im U17-Bereich so einiges gerissen hat (s. Wettkampfgeschichten), wurde in der bayerischen Wertung 13. und unter den süddeutschen Starterinnen 25.
Tags zuvor startete sie als einzige Erlangerin in diesem Jahr beim Arge Alp Cup in Innsbruck. „Hier war ich zunächst nicht super zufrieden, weil ich in der ersten Tour früh gefallen bin und so keinen richtigen Fight erleben konnte.“
Die zweite Tour lief besser, „dort konnte ich richtig kämpfen“. Aber auch hier fiel Paula eher früh, was ihr am Ende den 11. Platz einbrachte, den sie selbst als „nicht so gutes Ergebnis“ einschätzt. Die Aufgabe war aber auch keine leichte, da männliche wie weiblichen Starter*innen dieselben Routen klettern. „Sie waren aber schön geschraubt.“
Bei der Süddeutschen empfand sie die Routen als „sehr vielseitig und cool geschraubt“. Allerdings fehlte ihr der Schwung für einen Läufer in der ersten Route, an dem sie dann scheiterte. „Mit der zweiten Quali-Tour bin ich halbwegs zufrieden, habe aber gemerkt, wie wenig Ausdauer ich habe.“
Die beiden Tagen zusammen mit dem Team Bayern waren für sie persönlich ein schöner Abschluss der Saison.
Text: Karina Brock / DAV Erlangen
Archivbilder: P. Vekla, Kroha Sports












