Am 14. August machten sich einige Chalk Junkies frühmorgens auf ins Zillertal. Es ging direkt ins erste Bouldergebiet: dem Ginzlinger Wald. Neben Klassikern wie dem Boulder „Ginzling-Extrem“ konnten sich die Teilnehmenden an verschiedenen Linien und sogar Highballs (besonders hohe Boulder) ausprobieren. Viele boulderten zum ersten Mal an echtem Fels. Das bedeutete, dass sie zunächst das Abspringen vom Boulder auf Crashpads lernen und sich daran gewöhnen mussten. Auch ist es nicht ganz einfach, Crashpads immer richtig zu platzieren, auch das bedarf einiger Anleitung. Nach einem intensiven Klettertag und dem Aufbau des Zeltes klang der Abend gemütlich beim gemeinsamen Kochen aus.
Bouldern mit Weitblick
Der nächste Tag führte die Gruppe in den Zillergrund, wo mit großem Crashpad am Rücken der Zustieg zum Sundergrund wartete. Dort wurde bei sommerlich heißen Temperaturen inmitten einer eindrucksvollen Gebirgslandschaft gebouldert. Besonders spektakulär waren einige Kantenboulder mit zahlreichen Hooks, die super Fotomotive abgaben.
Zwischendurch gab es eine wohlverdiente Brotzeit im Schatten der Blöcke, bevor ein erfrischendes Bad im Gebirgsbach für Abkühlung sorgte. Am Abend verbrachten die Chalk Junkies noch gesellige Stunden am Campingplatz bei einem selbstgekochten Linsen-Dal.
Auch Sportklettern war möglich
Am dritten Tag ging es zur Kaseler Alm und in die „Ewigen Jagdgründe" zum Bouldern oder Sportklettern, je nach Lust und Laune. Dort wurde der 7a-Boulder „Entschärft" ausprobiert, während ein Teil der Gruppe direkt mit Sportklettern loslegte.
Klassiker wie „El Schuppo" und „Maracuja" standen auf dem Programm – Ole kletterte eine Route mit vielen Wasserrillen sogar clean. Neben dem eigenen Klettern bot sich auch die Gelegenheit, entspannt auf der Wiese zu liegen und den anderen beim Klettern zuzuschauen.
Der letzte Tag, der 17. August, war vom Abbau und Packen geprägt. Durch das durchwachsene Wetter und die dünner werdende Haut an den Fingern stand kein Klettern mehr auf dem Programm. Stattdessen machte sich die Gruppe auf den Heimweg, der durch den Stau im Zillertal etwas in die Länge gezogen wurde.
Text: Jonas Lippl
Fotos: Konstantin Wellm, Sophia Peters, Julius Butze, Jonas Lippl













