Insgesamt 14 Kinder und Jugendliche aus dem Nachwuchsteam und dem Wettkampfkader des DAV Erlangen starteten am ersten Juli-Wochenende beim Speed Cup in Bad Windsheim. Der Wettkampf lief gut organisiert ab, die Stimmung war toll und sehr kollegial: Alle feuerten sich gegenseitig an. In diesem motivierenden Setting sicherten sich gleich drei Erlanger Athlet*innen die Silbermedaille: Ole Kampf (U11m), Isabella Bittorf (U13w) und Paula Karrasch (U17w).
Erlanger Wettkampfkletterteams stark in allen Altersklassen
Ole ist mit seiner Leistung sehr zufrieden: „Ich hatte sehr viel Glück und als ich dann wusste, dass ich sogar ins Finale gekommen bin, habe ich mich sehr gefreut!“
Isabella freut sich ebenfalls über ihre Top-Platzierung – jedoch hatte sie nach ihren letztjährigen Erfolgen im Speedklettern insgeheim auf Platz 1 gehofft.
Für die anderen Teammitglieder sprangen keine Podiumsplätze heraus, aber dennoch einige gute Ergebnisse:
- Julius Schminke (U21m): Platz 4
- Aurelia Bittorf (U17w): Platz 5
- Felix Bezold (U17m): Platz 5
- Sofie Grensing (U15w): Platz 8
- Johanna Marschall von Bieberstein (U15w): Platz 9
- Alma Obermeier (U15w): Platz 13
- Kalle Bornschlegl (U15m): Platz 8
- Emma Malu Beck (U 13w): Platz 11
- Emil Kampf (U13m): Platz 10
- Jonah Schulz (U13m): Platz 11
- Joshua Riedinger (U11m): Platz 11
- Linus Schulz (U11m): Platz 13
Persönliche Bestzeiten, Fehlstarts und harte Konkurrenz
Neben den üblichen Herausforderungen wie starker Konkurrenz, Fehlstarts oder rutschenden Füßen, brachte der Wettkampf für die Erlanger Gruppe auch einige neue persönliche Bestzeiten, Wettkampferfahrung, Gruppenzusammenhalt und natürlich recht viel Spaß mit sich.
Johanna ist vor allem stolz auf ihre neue Bestzeit: „Ich habe mich bei jedem Lauf verbessert.“ Ein Fehlstart im Achtelfinale ärgerte sie zwar, tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch.
Ähnlich geht es Emil: „Für uns als Team war es ein toller Erfolg mit so vielen Podestplätzen, aber auch die Stimmung war gut. Mit meiner Leistung bin ich eigentlich recht zufrieden. Der Fehlstart hat mich geärgert, aber über die neue persönliche Bestzeit habe ich mich sehr gefreut.“
Ebenfalls eine neue persönliche Bestzeit lief Kalle im Achtelfinale, im Viertelfinale rutschte er dann jedoch leider ab. Der Wettkampf hat ihm vor allem auch aufgrund der kollegialen Atmosphäre viel Spaß gemacht.
Felix berichtet von einer Kuriosität, die auch dem kleinen Starterfeld geschuldet war: „Durch Zufall musste ich dreimal gegen den gleichen laufen.“ Die wenigen Konkurrenten waren aber alle sehr stark: „Fast alle Plätze vor mir waren im Nationalkader.“ Daher ist er mit seinen Zeiten ganz zufrieden.
Aurelia haderte etwas mit den Umständen: Auf einer Speedlinie ging der Kletterautomat nicht, weshalb mit dem Seil gesichert wurde: „Das war schon ein bisschen komisch.“ Außerdem sei die Wand recht rutschig gewesen. „Ich hätte besser sein können, aber ich habe vor allem zum Spaß mitgemacht.“
Arthur Joly startete kurzentschlossen nicht beim Bad Windsheimer Cup. Nach eigener Aussage war dieser für ihn nach seinen zwei Siegen bei den letzten beiden Deutschen Jugendcups Speed nicht besonders wichtig – und er konzentriert sich lieber auf einen guten Start in seine Lead Saison.

Hier ist der offizielle Nachbericht des Bergsportfachverbands zu finden.
Text: Vera Goldhagen / DAV Erlangen
Fotos: Sarah Kampf, Wiebke Bornschlegl, Bittorf











