Der Kids Cup Bouldern am 14. März in Kaufering barg eine Premiere: Erstmals starteten Kinder der Altersklasse U11 – auch aus Erlangen waren die jüngsten Mitglieder der Wettkampftruppe angereist.

Joshua Riedinger – ein Neuzugang bei der Erlanger U11 – boulderte beim Kids Cup gleich mal auf Platz 6. Foto: KROHA Sports
Da der Weg weit und der Beginn früh war, hatten sich die Trainer*innen mit den Kindern dazu entschieden, bereits am Freitag anzureisen und gemeinsam in Kaufering zu übernachten. „Wir haben ein nettes Gruppenevent daraus gemacht“, berichtet Trainerin Milena Krämer, was im Hinblick auf einige Neuzugänge im Team auch der Gruppendynamik gut tut.
Für die U11 war der erste Wettkampf dieser Dimension neu und entsprechend spannend. „Bei den Qualifikations-Bouldern war von leicht über gut machbar bis sehr schwer alles dabei“, so Krämer. Die Kids hatten – auch in der U13 – knappe zwei Stunden Zeit, um 15 Boulder zu klettern: Bei jeweils rund 20 Starter*innen bei den Jungs und den Mädels gab das ein ganz schönes Gewusel.
Aus Erlangen waren Ole Kampf, Joshua Riedinger und Linus Schulz angetreten. Linus wurde 15. Joshua und Ole konnten sich fürs Finale qualifizieren.
„Hier waren die Boulder dann richtig, richtig knackig und die Kids mussten alle Kraft und Tricks auspacken, die sie kennen“, berichtet Krämer. Ole konnte sich den 9. Platz, Joshua den 6. Platz in einem starken Teilnehmerfeld erkämpfen.
Zu wenig Zeit in der Quali
Bei den Großen in der U13 ging es ähnlich zur Sache, hier waren etwas mehr Athlet*innen am Start (30-35 bei Mädels wie Jungs), was zum Teil zu längeren Wartezeiten führte, so dass den Kids am Ende etwas die Zeit ausging. Auch hier war ein extrem starkes Teilnehmendenfeld vor Ort.
Bei den Jungs konnte sich Inti Cea Bliedner bei seinem ersten großen Wettkampf den 23. Platz sichern. Emil Kampf zeigte eine super Leistung, scheiterte aber an zwei weiten Sprüngen und wurde am Schluss 16.

Trainerin Milena Krämer geht beim Anfeuern mit gutem Beispiel voran. Foto: KROHA Sports
Jonah Schulz schaffte, wie auch Isabella Bittorf bei den Mädels, den Final Einzug. Emma Beck konnte vor allem auf den Plattenbouldern zeigen, was sie drauf hat und sicherte sich den 17. Platz bei sehr starker Konkurrenz.
Jonah kämpfte sich gut durch sein erstes Finale und wurde 9.
Isabella brachte leider nicht ihre komplettes Können an die Wand und landete auf einem trotzdem starken 8. Platz.
Auch wenn diesmal für die Erlanger Kids keine Treppchenplätze drin waren, fuhr das Team zufrieden nach Hause. „Wir haben eine Spitzenmann- und frauschaft und wir Erlanger waren mal wieder die, die am lautesten angefeuert haben“, erklärt Milena Krämer, worauf es eben auch ankommt.
Hier geht’s zum offiziellen Nachbericht des Bergsportfachverbands mit noch mehr Fotos.
Text: Milena Krämer / Karina Brock (DAV Erlangen)
Fotos: @krohasports / @krohafotografie.de













