Bei den eisigen Minustemperaturen zwei Wochen vor Weihnachten haben Tobi Hanika und seine Jugendgruppe die Drytooling-Elemente am DAV Kletterturm im Boulderzentrum getestet.  Quasi ein Training unter Realbedingungen mit Schnee am Einstieg, in und auf den Griffen sowie rund um das ganze Szenario!

Das Feedback der Gruppe: „Cool in beiden Sinnen des Wortes!“

Joggen um den Boulderpilz half gegen kalte Füße, die Geräte gegen verschneite Klettergriffe. „Normale“ Schuhe statt Kletterschuhen halfen ebenfalls gegen die Kälte – auch wenn es damit etwas rutschiger auf den Tritten wurde. Sophia: „Sehr zehenschonend, weil man nicht in die kalten Kletterschuhe steigen musste und auch für die Finger super, dadurch dass man Handschuhe tragen konnte beim Klettern.“

Selbst wenn man das Training nur einmal im Jahr absolviert, scheinen sich Verbesserungen abzuzeichnen – so zumindest die Selbsteinschätzung einiger Teilnehmer*innen. Denn das Vertrauen in die Pickel wachse von Mal zu Mal – wodurch man kraftsparender klettern könne.

Und zu guter Letzt haben Plätzchen und Punsch das Drytoolen bei Schnee und Kälte dann beinahe gemütlich gemacht!

Text: Karina Brock/DAV Erlangen
Fotos: Tobias Hanika