Das DAV-Falkenberghaus im zweiten Jahr

Rückblick und Ausblick

 

Mit einer Belegung von 117 Tagen entsprach die Auslastung des Falkenberghauses in etwa der des Vorjahres, das sind 53 % der möglichen Tage. Für ein Selbstversorgerhaus in dieser Kategorie ist es ein guter Wert. Es wurde sowohl von den Sektionsmitgliedern, als auch von externen Gruppen, überwiegend aus Bayern, genutzt. Aber auch Gäste aus NRW, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen fanden den Weg zum Falkenberghaus. Mit den Anfragen für die Wochenenden hätte das Haus mehrfach belegt werden können, dagegen war die Belegung unter der Woche noch nicht so zufriedenstellend. Für das Jahr 2017 ist das Haus schon für 96 Tage belegt. Belegungsanfragen und Reservierungen führt Gudrun Fink in der Geschäftsstelle kompetent und gründlich durch.

Im Jahr 2016 gab es zahlreiche Arbeitseinsätze. Am Samstag, 19.3.16, fanden sich elf Helferinnen und Helfer am Falkenberghaus ein, um das Haus für die kommende Saison „fit“ zu machen. Im Wesentlichen ging es darum, die Wasserversorgung wieder herzustellen und das Haus einem Frühjahrsputz zu unterziehen. Mehrmals wurde die Wiese gemäht und die Zufahrt zum Falkenberghaus von in den Weg hineinragenden Sträuchern und Ästen freigeschnitten. Im März wurden auch die mittlerweile etwas unansehnlichen Wände und Decken im Aufenthaltsraum und in den Fluren mit frischer Farbe versehen. Die vorhandenen, nicht mehr so passenden Bilder an den Wänden tauschten wir gegen handgemalte Bilder von Karl Kittner aus.

Eine besondere Überraschung gelang später im Jahr den Teilnehmern der Querbeet-Freizeitgruppe. Das Brennholz für den Herd in der Küche ging dem Ende zu, weshalb 10 Ster Brennholz bestellt waren. Während Ihres Aufenthaltes im Oktober räumten die Querbeetler das Brennholz, ohne zu zögern, in den ent sprechenden Verschlag ein. Mit der Kettensäge wurden noch einige Baustämme zersägt – das wird das Brennholz für den Kachelofen im Aufenthaltsraum sein.

Bei den Arbeitseinsätzen fanden sich immer wieder die gleichen Helferinnen und Helfer ein, so haben wir mittlerweile ein richtiges Hüttenteam zusammen: Ulrich Stöckel, Margit Emberger, Rudi Holzner, Daniel Laas und Peter Krause sind als Alleskönner immer dabei, ebenso wie die Spezialisten unter den Helfern Stefan Uhl (Trinkwasserversorgung), Christian Witt (Spielgeräte), Henrick Schirner und Christoph Messingschlager (Brennholz). Tatkräftig zugepackt haben bei vielen Gelegenheiten außerdem Kurt Kirchner, Dirk Mauler, Sigi Pusch, Bernd Seifert und Jürgen Meyer. Christa oblag die Versorgung der Helferinnen und Helfer, um sie bei Kräften und guter Laune zu halten.

Folgende großen Arbeiten wurden im Berichtsjahr erledigt:
• Reinigung und Neuversiegelung des Fußbodens im Aufenthaltsraum und im Flur sowie Erneuerung der Abschlussleisten,
• Austausch der Wasserhähne und der Urinalspülmechanik,
• Säubern der Dachrinnen und des Grundstückes,
• Kleinreparaturen im Innen- und Außenbereich,
• Austausch defekter Belüfter in der Kläranlage.

Für die letzten Arbeiten zur Schließung des Falkenberghauses fanden sich am 12.11.16 noch einmal zehn Personen zusammen.

Im Laufe des Jahres 2016 wurde der Beschluss gefasst, die sich im Privatbesitz befindende Zufahrt zum Falkenberghaus zu erwerben. Nach einigen Verhandlungen mit dem Eigentümer konnte der Kaufvertrag im Dezember nun unterschrieben werden.

Selbst nach der letzten, produktiven Hüttensaison müssen wir bereits an anstehende Arbeiten denken. Im Folgenden sind einige der geplanten Maßnahmen aufgeführt, die weiterhin zum Erhalt des Falkenberghauses beitragen sollen:
• Neuer Anstrich für die Wände und Decken in der Küche und den Zimmern
• Renovierung der Betontreppe von der Küche zum Aufenthaltsraum,
• Sicherheitsbeleuchtung im oberen Flur mit Bewegungsmelder,
• Neues Treppengeländer am Aufgang zu den Lagern,
• Austausch der Leuchten in den WC-Räumen gegen Leuchten mit Bewegungsmelder,
• Austausch des Gasherdes,
• Optimierung der Belüftung des Bierkellers.

Nun, lohnt sich denn der ganze Aufwand? Wie sehen unsere Gäste das Falkenberghaus? Dazu habe ich einen Fragebogen erstellt zur Beurteilung des Hauses. Beurteilt wurde der Zugang zum Falkenberghaus sowie das Falkenberghaus allgemein anhand von Faktoren wie z. B. Inneneindruck, Wohnlichkeit; Zustand und Ausstattung. 30 Gruppen haben die Fragebögen beantwortet. Die Auswertung ergab, dass die Gäste mit dem Falkenberghaus zufrieden waren – die ganze Arbeit ist also nicht umsonst!

Was wäre das Haus aber ohne Hausmeister? Wer sollte es reinigen? Unser Falkenberghaus liegt jedenfalls in besten Händen. Unsere Hausmeisterin Carolin Hofmann und ihr Mann Stefan kümmern sich in vorbildlicher Weise darum.

Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Helfer und einer Bitte an alle Mitglieder möchte ich nun schließen. Obwohl sich inzwischen ein echtes Hüttenteam gebildet hat, brauchen wir natürlich trotzdem immer Verstärkung. Bitte unterstützt uns, Euer Falkenberghaus noch schöner und attraktiver zu machen. Wir wollen doch nicht nur unseren Gästen ein freundliches und sicheres Haus bieten, sondern uns auch selbst wohlfühlen in der Hütte, dort gerne verweilen und wiederkommen.

Euer Hüttenreferent
Udo Helms

 
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